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Portrait Manfred Luz LIFT MAgazin Stuttgart

LIFT Magazin Stuttgart

Foto: Grossmann

MANFRED LUZ

Als heute 92-jähriger blickt Manfred Luz auf sieben Jahrzehnte Malerei zurück. Seine Passion gilt seit jeher dem Menschen und dessen Einbindung in die Natur. 

 

In den Studienjahren - den späten Vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts - geprägt von der Malerei der Klassischen Moderne,  durchläuft Manfred Luz im Laufe seines Schaffens unterschiedliche Phasen, die zu einer  befreiten, kraftvollen Malweise führen, deren Farbigkeit gerade in den altersweisen Jahren das Hohelied auf die Schönheit und Geheimnisse des Lebens anstimmt.

LIFT das Stuttgartmagazin 08/10.

Foto: Grossman

1930 - 1954

Skizze Maler Manfred Luz

Manfred Luz wird am 2. Mai 1930 als Sohn der Eheleute Christian und Frida Luz in Entringen bei Tübingen geboren. Der Vater betreibt eine kleine Landwirtschaft. Sein älterer Bruder und er  helfen früh bei der Bewirtschaftung der Felder und der Viehhaltung mit, denn die finanziellen Verhältnisse der Familie sind bescheiden. 

Im Winter 1946/47 entstehen die ersten künstlerischen Arbeiten, die später zur Bewerbungsmappe für die Aufnahme an der Akademie der Bildenden Künste in Freiburg gehören. Privater Mal- und Zeichenunterricht bei Professor Lange, dem Dozenten an der Zeichenschule der Universität Tübingen. 1949 erfolgt die Aufnahme des Studiums für Malerei  an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Freiburg. 1952 Abschluss des Studiums.

Beginn einer dreijährigen Ausbildung zum Freien Grafiker und Lithographen. Nach dem Abschluss arbeitet er in verschiedenen graphischen Betrieben in Stuttgart, Tübingen und Reutlingen.

1955 - 1979

Im September 1955 Heirat. Mit den ersten gemeinsamen Ersparnissen, und unter Mithilfe finanzieller Zuwendungen des Vaters, wird der Kauf eines Grundstücks ermöglicht und dem Bau des Wohnhauses und Ateliers in der Bebenhauser Straße 44 in Entringen begonnen.

Ab 1964 führt er verschiedene öffentliche  Bauaufträge für Gemeinden und Kirchen im Landkreis Tübingen aus.

Ab 1968/69 Aufbau einer Gastronomie  "Im Gärtle", das in seiner Verbindung von Atelier, Galerie und Künstlergarten zu einem anziehenden Ort der Kunst der kommenden Jahrzehnte wird.

Portrait Anita Luz Malerei Manfred Luz

1980 - 1997

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Ab den Achtziger Jahre finden große Ausstellungen anlässlich der Fertigstellung seines neuen Atelier- und Galerieanbaus statt.

Er unternimmt zahlreiche Malreisen nach Frankreich, insbesondere die Bretagne,  nach Italien, an die oberitalienischen Seen und an den Bodensee (Halbinsel Höri). 

Im Mai 1997 Tod seiner Frau Anita. 

1998 - 2010

2002 Wiederverheiratung.

 Eine neue, glückliche Zeit intensiver Schaffenskraft beginnt. 2008 Beginn der Umsetzung seines langgehegten Wunsches nach einem eigenen Kunstmuseum. Nach zweijähriger Bauzeit wird das Museum am 9. und 10. Juni 2010 eröffnet.

Portrait Christina Manfred Luz Künstler Maler

2011 - heute

Portrait Manfred Luz Künstler Maler

Ausstellungen finden bis 2019 im neuen Haus statt.

2015, anlässlich seines 85. Geburtstages eine umfassende Retrospektive, sowie 2016 eine ehrende Begleitausstellung im Landratsamt Tübingen.

2017 Tod seiner zweiten Frau Christina. 

2019 bis 2021 intensive Schaffensphase: es ensteht ein umfangreiches neues Werk in strahlender Farbigkeit, das anlässlich seines 90. Geburtstages ab September 2021 in einer Ausstellung unter dem Titel "Farben und Energien" gezeigt wird. 

Dezember 2021 bis April 2022 Realisierung der Filmdokumentation "ML - EINBLICKE in mein künstlerisches Werk".

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