Manfred Luz Ammerbuch- Entringen Bilder Künstler Malerei Museum Galerie Garten park Schönbach Kultur Tübingen Materie Bunt färbe Expressiv 

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LIFT Magazin Stuttgart

Foto: Grossmann

Manfred Luz

Als heute über 90-jähriger blickt Manfred Luz auf sieben Jahrzehnte Malerei zurück. Seit jeher gilt seine Passion dem Menschen und dessen Einbindung in die Natur.

 

In den  Studienjahren - den späten Vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts - geprägt von der Malerei der Klassischen Moderne,  durchläuft Manfred Luz im Laufe seines langen Schaffens mehrere Phasen, die zu einer  befreiten, kraftvollen Malweise führen, deren Farbigkeit gerade in den altersweisen Jahren das Hohelied auf die Schönheit und Geheimnisse des Lebens anstimmt.

LIFT das Stuttgartmagazin 08/10.

Foto: Grossman

1930 - 1954

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Manfred Luz wird am 2. Mai 1930 als Sohn der Eheleute Christian und Frida Luz in Entringen bei Tübingen geboren. Der Vater betreibt eine kleine Landwirtschaft. Sein älterer Bruder Wilhelm und er  helfen früh bei der Bewirtschaftung der Felder und der Viehhaltung mit, denn die finanziellen Verhältnisse der Familie sind bescheiden. 

Im Winter 1946/47 entstehen die ersten künstlerischen Arbeiten, die später zur Bewerbungsmappe für die Aufnahme an der Akademie der Bildenden Künste in Freiburg gehören werden. Privater Mal- und Zeichenunterricht bei Professor Lange, dem Dozenten an der Zeichenschule der Universität Tübingen. 1949 erfolgt die Aufnahme des Studiums für Malerei  an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Freiburg. 1952 Abschluss des Studiums.

Beginn einer dreijährigen Ausbildung zum Freien Grafiker und Lithographen. Nach dem Abschluss arbeitet er in verschiedenen graphischen Betrieben in Stuttgart, Tübingen und Reutlingen.

1955 - 1979

Im September 1955 heiratet er Anita Braun. Mit den ersten gemeinsamen Ersparnissen, und unter Mithilfe finanzieller Zuwendungen des Vaters, wird der Kauf eines Grundstücks ermöglicht und dem Bau des Wohnhauses und Ateliers in der Bebenhauser Straße 44 in Entringen begonnen.

Ab 1964 führt er verschiedene öffentliche  Bauaufträge für Gemeinden und Kirchen im Landkreis Tübingen aus.

Ab 1968/69 Aufbau einer Gastronomie, dem Restaurant  "Im Gärtle", das in seiner Verbindung von Atelier, Galerie und Künstlergarten zu einem anziehenden und erfolgreichen Unternehmen der kommenden Jahrzehnte wird.

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1980 - 1997

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Mit  Beginn der Achtziger Jahre gewinnt das malerische Schaffen wieder die zentrale Bedeutung.  Es finden große Ausstellungen anlässlich der Fertigstellung seines neuen Atelier- und Galerieanbaus statt.

Er unternimmt zahlreiche Malreisen nach Frankreich, insbesondere die Bretagne,  nach Italien, an die oberitalienischen Seen und an den Bodensee (Halbinsel Höri). 

Im Mai 1997 stirbt seine Frau Anita. 

1998 - 2010

2002 heiratet er Christina Schmidt-Rüth.

 Eine neue, glückliche Zeit intensiver Schaffenskraft beginnt. Gemeinsam mit seiner zweiten Frau wagt er  den Bau des Kunstmuseums Manfred Luz. Nach zweijähriger Bauzeit wird das Museum am 9. und 10. Juni 2010 eröffnet. Das Helle, Lichte der Farbe verleiht seiner Kunst eine befreite Ästhetik.

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2011 - heute

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Ausstellungen finden bis 2019 im neuen Haus statt.

2015, anlässlich seines 85. Geburtstages eine umfassende Retrospektive, sowie 2016 eine ehrende Begleitausstellung im Landratsamt Tübingen.

2017 Tod seiner zweiten Frau Christina. 

2019 bis 2021 intensive Schaffensphase: es ensteht ein umfangreiches neues Werk in strahlender Farbigkeit, das anlässlich seines 90. Geburtstages ab September 2021 in einer Ausstellung gezeigt wird. 

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